Energiesicherheit aus IB-theoretischer Perspektive

Die Sitzung vom 08.01.10 stand unter dem Thema Energiesicherheit. In dieser fungierten sechs Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Experten für ein bestimmtes Land, die in „Experteninterviews“ von den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern befragt wurden. Im Anschluss an die Sitzung entstand dieses Kurzpaper im Wiki-Modul der Lehrplattform Moodle. – TH

1. Bundesrepublik Deutschland

1.1 Die Energiepolitik Deutschlands aus der Sicht des Realismus bzw. Neo-Realismus

Eine Ausrichtung der zukünftigen Politik Deutschlands bezüglich seiner nationalen Energiesicherheit, nach den Ansätzen des klassischen Realismus oder des Neo-Realismus‘ ist nicht erkennbar.

Da die Energiesicherheit und die diesbezügliche Außenpolitik nur in einem gesamteuropäischen Rahmen aufgrund der national zu geringen Marktmacht sowie der erwünschten, europäischen Integration sichergestellt und betrieben werden soll, widerspricht die Realität der vermeintlich realistischen IB-Theorie, die von singulären, nationalen Interessen ausgeht und deren souveräne Regierungen ununterbrochen um ihre Existenz kämpfen würden. Bewusst wird im Integrationsprozess staatliche Souveränität zugunsten eines supranationalen Regimes abgegeben

Ebenfalls ist der angestrebte Energiemix und eine langfristige Diversifizierung weg von fossilen Energieträgern hin zu nachhaltigen, regenerativen Energieträgern zum Einen, ein Gegensatz zur Vorrangstellung (Außen-) politischer Interessen vor Ökonomischen Interessen. Zum Anderen ist die Außenpolitik in diesem Bereich nicht unabhängig von der Innenpolitik zu betrachten, da diese erst die Außenpolitik in ihrer jetzigen Form prägt und keine“ autonome Sphäre“ darstellt.

Eine dialogorientierte Vertrauenssicherung in Hinblick auf die mittelfristig benötigte Lieferung von russischem Gas widerspricht ebenfalls dem realistischen Erklärungsansatz, da eine, wenn auch befristete Abhängigkeit, dem Streben andere Staaten zu dominieren, nicht entsprechen würde.

1.2 Die Energiepolitik Deutschlands aus der Sicht des Institutionalismus

Auch die institutionalistischen Erklärungsansätze sind auf die energiepolitische Strategie Deutschlands anwendbar. Im Institutionalismus liegt der Analysefokus auf der Interaktion und den Interdependenzen der Staaten als transnationale Akteure untereinander (Krell, S. 259)

Die zukünftige Ausrichtung der deutschen Energiestrategie zielt vor allen Dingen auf Kooperation und weitergehende Einbeziehung der bisherigen Im- und Exportpartner sowie Transitstaaten. Der vom Institutionalismus eindeutig diagnostizierten Zunahme an internationalen Austauschbeziehungen soll durch die breite energiepolitische Aufstellung Deutschlands entsprochen werden. Ziel ist es die Versorgung durch einen Energiemix zu gewährleisten, in dem sowohl aus kurzfristiger bis mittelfristiger Perspektive die Atomkraft als auch auf langfristige Sicht erneuerbare Energien eine wichtige Rolle spielen. Nicht nur bezüglich der Rohstoffe, auch bezüglich der Energielieferanten soll eine Diversifizierung erreicht werden, um beispielsweise die Abhängigkeit vom russischen Gaslieferungen zu verringern (Aktuell wird der deutsche Gasbedarf zu 65% aus Russland gedeckt).

Eine wichtige Rolle in der institutionalistischen Theorie nimmt die Institution als „Satz von Gewohnheiten und Praktiken, die auf die Verwirklichung gemeinsamer Ziele ausgerichtet sind“ ein (Krell, S. 241). Die Europäische Union als zentrale Organisation der europäischen Staaten entspricht dieser Definition. Dem entsprechend strebt Deutschland einen Ausbau der energiepolitischen Beziehungen zu den europäischen Staaten an und möchte die europäische Integration vorantreiben, um Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu gewährleisten. Hierdurch soll einerseits den deutschen Interessen entsprochen werden und andererseits durch weitgehende Institutionalisierung des Prozesses der Energieversorgung das Ausscheren eine Kooperationspartners vermieden oder zumindest in seinen Folgen abgemildert werden.

Quellen: Krell, Gert: Weltbilder und Weltordnung. Baden-Baden 2004 und die Expertenliteratur

1.3 Die Energiepolitik Deutschlands aus der Sicht des Konstruktivismus

Im Folgenden soll die Anwendbarkeit der konstruktivistischen Theorie auf die aktuelle deutsche Energiepolitik und deren strategische Ausrichtung überprüft werden. Um dies zu ermöglichen wird hier kurz auf die zentralen Konzepte des Konstruktivismus eingegangen. Die Grundlage bildet das Verständnis von Ideen und Normen als konstitutiv für die außenpolitischen Handlungsspielräume und Strategien (Krell, S. 348).

Als eine solche zentrale Idee kann die deutsche Bestrebung Energiesicherheit zu erreichen gesehen werden. So strebt Deutschland auf verschiedenen Wegen eine Preisstabilisierung und Versorgungssicherheit an. Das Ziel der Energiesicherung definiert die energiepolitische Strategie Deutschlands, sowohl die genutzten Rohstoffe, als auch die Bezugsquellen auszuweiten. Im Sinne dieses Leitgedankens integriert sich Deutschland weiter in die Europäische Union, eine Organisation, die diese energiepolitischen Bestrebungen teilt.

Ein weiterer Erklärungsansatz innerhalb der konstruktivistischen Theorie befasst sich mit der Erklärung außenpolitischen Verhaltens als durch eine spezifische politische Kultur bestimmt (Duffield, S. 765 ff.). Hier spielt der Aspekt des Multilateralismus für die deutsche Strategie eine entscheidende Rolle. Dieser ermöglicht es zu erklären, dass Deutschland bestrebt ist neben anderen Politikfeldern auch die Energieversorgung im Rahmen multilateraler Beziehungen (hier im Rahmen der EU) zu organisieren.

Qellen: Krell, Gert: Weltbilder und Weltordnung. Baden-Baden 2004 Duffield: Political Culture and State Behavior: Wy Germany confounds Neorealism. 1999 die Expertenliteratur

2. Volksrepublik China

Im folgenden Abschnitt wird die Energiesicherheit bzw. –strategie Chinas analysiert und Chinas Verhalten aus der Perspektive einiger Theorien der Internationalen Beziehungen untersucht. Grundlage für diese Analyse müssen zunächst Informationen zur Eigenproduktion und zum jetzigen und zukünftigen Bedarf des Landes sein. Die Lage stellt sich bezüglich der Rohstoffe Erdöl und Erdgas folgendermaßen dar: Allein im Zeitraum von 1995-2005 hat sich der Ölverbrauch um das Achtfache gesteigert und die gleiche Vervielfachung ist auch beim Ölimport festzustellen, da die relativ konstante Eigenproduktionproduktion den stark erhöhten Energiebedarf nicht decken konnte. Folge dieser Entwicklung ist, dass China seit 1993 auf steigende Importe von Erdöl angewiesen ist, obwohl es ein Jahr zuvor noch zu den Nettoexporteuren des Rohstoffs zählte. Im Jahr 2005 dagegen war China bereits der drittgrößte Erdölimporteur weltweit. Der starke Importbedarf Chinas passt des Weiteren zu der Prognose der Ölimportstruktur der IEA, wonach Ost- und Südasien (ohne OECD-Asien) 2030 die nachfragestärkste Region sein wird. Den Eigenbedarf an Erdgas konnte China bisher durch Eigenproduktion decken, allerdings ist für die Zukunft u. a. aufgrund der zunehmenden Umstellung der Elektrizitätserzeugung von Kohle auf Erdgas eine größere Importabhängigkeit trotz eines signifikanten Anstiegs der Eigenproduktion um 300% bis 2020 zu erwarten. Problematisch erscheint dabei auch die bisher nur wenig ausgebaute Pipeline-Infrastruktur und die daraus resultierende Abhängigkeit von Öl- und Gas-Tankern bzw. offenen Seewegen, welche zum Großteil vom Rivalen USA militärisch kontrolliert werden. Der folgende Abschnitt beschäftigt sich mit dem Vorgehen Chinas um Energiesicherheit zu erlangen. Die diesbezüglichen Analysen werden meist getrennt nach Erdöl und Erdgas stattfinden, da China aufgrund der unterschiedlichen Begebenheiten verschiedene Vorgehensweisen an den Tag legt.

2.1. Erdöl: China hat als Späteinsteiger auf dem weltweiten Ölmarkt mit zwei wesentlichen Problemen zu kämpfen. Zum einen besteht das allgemeine Verknappungsproblem, welches die Rivalität zwischen den Importländern verstärkt, zum anderen herrschen stark verfestigte Strukturen zwischen Produzenten- und Konsumentenländern vor. Gründe dafür sind häufig (finanzielle) Beteiligungen durch die Importeure bei neuen Erschließungen und Beteiligungen am Aufbau der Transportinfrastrukturen. Diese Problemlage führt dazu, dass China durch reines Marktverhalten diese Nachteile nicht oder nur sehr schwer abbauen kann. Somit sieht sich das Land legitimiert die OECD-Marktregeln beim Erwerb von Erschließungsrechten außer Acht zu lassen, was sich in den allgemeinen Trend zu staatsmonopolistischen Regeln an Stelle der OECD-Regeln einfügt. Diese staatsmonopolistischen Regeln setzt China schon in verschiedenen Ländern wie z. B. dem Sudan, wo es eine Monopolstellung bei der Ölerschließung hat, während die USA mit Verweis auf die korrupte und menschenverachtende Regierung keine Investitionen tätigten. Dieses Verhalten zusammen mit dem Umgang mit autokratischen oder nicht rechtsstaatlichen Regimen und der häufigen intendierten Herausdrängung von Konkurrenten aus verschiedenen Angebotsmärkten sind einige Indikatoren für eine Vorgehensweise, die sich sehr gut mit der Theorie des Neorealismus erklären lässt. China strebt nämlich stark nach relativen Vorteilen und zieht einer Allianzbildung das Ausstechen von Konkurrenten und den damit verbundenen Machtzuwachs, der eine größere Energiesicherheit gewährleistet, vor. Für China ist die Frage nach der eigenen Energiesicherheit demnach klar an die langfristige Machtentwicklung gekoppelt. Nur mit ausreichend gesicherter Energiezufuhr ist das eigene Wirtschaftwachstum aufrechtzuerhalten, das wiederum für den Machterhalt und Machtausbau insgesamt eine unumgängliche Voraussetzung darstellt. Die so erworbene Macht kann dann dazu genutzt werden, weitere Energielieferungen notfalls zu erzwingen. Einen Großteil der Importe, 40% insgesamt und 19% der für den Verbrauch bestimmten Ölmenge mit jeweils steigender Tendenz, stammt aus dem Mittleren Osten, was eine Abhängigkeit von einer Region bedeutet, in der der Rivale USA militärisch dominant ist und die Transportwege kontrolliert. Daher versucht China seine Bezugsquellen durch Investitionsangebote in Afrika, Lateinamerika, im Kaspischen Raum, Russland und sogar Nordamerika zu diversifizieren. Dieses Verhalten lässt sich wiederum sehr gut mit dem Neorealismus erklären, da dieser Allianzbildung aufgrund der vorherrschen Anarchie im internationalen (Energie-)System insgesamt als problematisch einstuft. Die mit einer einseitigen Energieallianz verbundenen Probleme wie beispielsweise die größere Versorgungsunsicherheit und die meist unklaren Präferenzen des Partners erklären das nicht nur von China befolgte Diversifikationsgebot bei den Bezugsquellen. Hervorzuheben sind neben den engen Beziehungen zu Russland, welche im folgenden Abschnitt thematisiert werden, die Bemühungen um stabile Energiebeziehungen zum Iran. Im Energiebereich wurden bereits einige langfristige Abkommen geschlossen und die Gesamtsumme der Investitionen in Energieprojekte beläuft sich Schätzungen nach auf 100 Milliarden Dollar. Einen Vorteil zieht China aus der Kooperation mit diesem von westlichen Staaten gemiedenen Land aus der sich durch die geographischen Lage ergebenen Möglichkeit Öl und Gas durch eine Pipeline zu transportieren und damit die von den USA dominierten Seewege zu umgehen, was mit dem Verweis auf eine potentielle Bedrohung durch Stärkere auf den Neorealismus zu beziehen ist.

2.2. Erdgas: Beim Erdgas, dessen Anteil am globalen Energiemix steigt, ergibt sich generell und somit auch für China das Problem, dass man zum Import/Export von konventionellem Erdgas eine sehr aufwendige Transportinfrastruktur benötigt, da das Gas nur durch Pipelines transportiert werden kann. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen geht man davon aus, dass die Schwellenländer sehr lange für den Aufbau eines solchen Netzes benötigen werden, was wiederum Chinas eher gemäßigtes Marktverhalten erklärt. Ein weiterer Grund dafür ist, dass es im Grunde keinen weltweiten Erdgasweltmarkt gibt und eine noch stärkere Regionalisierung als beim Öl vorherrscht. Ebenso gibt es keinen Wettbewerb, sondern meist nur bilaterale Monopole, die durch langfristige Liefer- und Abnahmeverpflichtungen und teilweise durch eine Asymmetrie der Abhängigkeit gekennzeichnet sind. Diese Asymmetrie spricht gegen eine Interdependenz im Sinne des Liberalismus/der Interdependenztheorie. Um dieser Problematik zu begegnen hat China sich bereits um potentielle Partner für den zukünftig benötigten Erdgasimport bemüht: Es wurden, der allgemeinen Diversifikationsstrategie folgend, bereits Verträge mit Australien, Indonesien und dem Iran zur Flüssiggaslieferung, die den aufwendigen Bau von Pipelines überflüssig macht, geschlossen. Geplant sind ebenso Pipelines aus Russland und Kasachstan. Regionale Herausforderungen: Des Weiteren ist zu beachten, dass die regionale Entwicklung in Asien und insbesondere zwischen China, Indien, Pakistan und Japan nicht absehbar ist. So sieht sich Japan von der energietechnischen Expansion Chinas besonders in Richtung Iran bedroht, weil es selbst um seine Energiesicherheit fürchtet (Japan bezieht ca. 80% seines Öls aus dem Mittleren Osten). Dies könnte zu einem gefährlichen Bieterwettstreit führen, dessen Eskalationspotential sich auch auf andere Regionen der Welt auswirken könnte. Diese Problematik könnte man auch das „Energiesicherheitsdilemma“ nennen.

2.3. China-Russland: Von besonderer Bedeutung für die Energiesicherheit sind Chinas Beziehungen zu Russland. Dies ist nicht zuletzt der Fall, da die am nächsten gelegenen Vorkommen an Erdgas beispielsweise in Ostsibirien und dem russischen Fernen Osten liegen und Russland der größte Erdgasexporteur der Welt ist. Die geographische Nähe ist auch im Hinblick auf die angestrebte Minimierung der Transportkosten positiv zu bewerten. In dieser Energiekooperation strebt China den Bau einer Ölpipeline aus Ostsibirien nach China an, was sich allerdings aufgrund unterschiedlicher Probleme bisher nicht realisiert hat. Bei der Erdgaskooperation steht die Realisierung einer Pipeline ebenfalls aus Ostsibirien wegen des fehlenden Interesses Gasproms an der für das Projekt notwendigen Partnerschaft mit TNK-BP noch aus. Realisiert werden soll als Ausgleich ein zunehmender Erdgasexport aus Westsibirien, der für Europas Versorgungssicherheit potentiell bedrohlich ist, da die russischen Lieferungen aus diesem Gebiet bisher ausschließlich nach Westen gingen und sich durch den alternativen Absatzmarkt in China das Kräfteverhältnis zwischen Russland und Europa verschieben könnte. Ein Engpassszenario ist aus folgenden Gründen nicht unwahrscheinlich: Bedingung für einen zunehmenden Export von russischem Erdgas z. B. nach China ist eine nur sehr moderate Zunahme des Erdgasbinnenverbrauchs, was eher als utopisch einzustufen ist und somit Chinas und Europas Versorgungssicherheit bedroht. Des Weiteren hat die Abhängigkeit Russlands von Importen aus Turkmenistan neben der möglichen Verzögerung der Lieferungen aus Russland den positiven Aspekt, dass das Land Überlegungen zu Direktimporten, u.a. nach China anstellt und China seine dem Neorealismus entsprechende Diversifikation der Bezugsquellen erweitern könnte. Im Gegenzug würden der Import aus Westsibirien, welcher ab 2011 durch die Altai-Gaspipeline auch geschehen soll die Flüssiggasimporte aus dem Nahen Osten, Importe aus Kasachstan und Turkmenistan weniger dringend machen. Insgesamt wird sich China wahrscheinlich weiter diese Alternativen bewahren und seiner neorealistischen Vorgehensweise entsprechen. Zusammengefasst lässt sich der gesamte Kurs Pekings in Bezug auf Russland und Europa mit dem neorealistischen Ansatz zu erklären, da China in erster Linie auf die eigene Sicherheit bedacht ist und auch vor Konflikten mit Rivalen um Ressourcen nicht zurückschreckt. Russland würde sich mit Lieferungen nach China relativ stark auf den chinesischen Absatzmarkt festlegen und China wäre als Abnehmer aufgrund größerer Alternativen flexibler. Dies spricht dafür, dass Russland sich auch aus Unabhängigkeitsgründen gegen die Verwirklichung der Pipelines aus West- und Ostsibirien entscheiden wird.

2.4. Zwischenfazit aus IB-theoretischer Perspektive: Chinas Vorgehen lässt sich am besten mit den Ansätzen des Neorealismus erklären. In verschieden Weltregionen, wie z. B. Afrika versucht China seine Macht/seinen Einfluss auszubauen, um größere Energiesicherheit zu erlangen. Bisher gibt es des Weiteren keine klaren Indizien dafür, dass der angestrebte Machtzuwachs nur um der Macht willen geschieht, was einer Zuordnung zum traditionellen Realismus widerspricht. Ebenso deutet die von China betriebene Diversifikation von Bezugsquellen auf die im Neorealismus als problematisch beschriebene Allianzbildung hin und damit auf die Unsicherheit bezüglich der Einhaltung von Vereinbarungen und dem potentiellen relativen Machtzuwachs anderer Staaten durch eine Kooperation. Insgesamt vermeidet China nämlich eine zu starke und einseitige Bindung an jegliche Partner. Die Unsicherheit und das Misstrauen in Bezug auf feste Allianzen ergeben sich aus der Anarchie im internationalen System, welche auch im Energiesektor vorherrschend ist und ein Selbsthilfesystem bei der Erlangung der Energiesicherheit schafft. Das aggressive Vorgehen Chinas wird dabei von mehreren Faktoren beeinflusst bzw. hervorgerufen. Erstens hat China großen Nachholbedarf, was die Energieversorgung des eigenen Landes angeht. Insbesondere das hohe Wirtschaftswachstum birgt die Notwendigkeit einer raschen Ausweitung der Energieimporte in sich. Zweitens ist die hohe Abhängigkeit von vorhandener Infrastruktur ein Problem für China, da andere große Importeure wie die USA und Europa ihre Energienetze und Verträge bereits in langfristig aufgebaut haben und der Marktzugang für neue Marktteilnehmer erheblich erschwert wird. ((Drittens bringt die anarchische Struktur des internationalen Systems es mit sich, dass sich China auf Selbsthilfe verlassen muss, um im Vergleich mit anderen Energieimporteuren nicht noch weiter zurückzufallen.)) Viertens führt die allgemein instabile Situation in der ostasiatischen Region dazu, dass China versucht ist, schneller als beispielsweise Japan neue Quellen für Energielieferungen zu eröffnen, um die Vormachtstellung in der Region zu verteidigen. Fünftens ist die militärische Vormachstellung der USA auf den Weltmeeren ein potentielles Risiko für China, da seine Energiesicherheit mittelbar von einem Rivalen um eben diese Ressourcen abhängt. Trotz der Dominanz der neorealistischen Erklärungsweise könnte aus den vielfältigen Energiebeziehungen insbesondere beim Erdöl möglicherweise auch eine Interdependenz im Sinne des Institutionalismus abgeleitet werden. Nach dieser These ist die Interdependenz, in Abgrenzung zur Anarchie, ein Strukturmerkmal der Internationalen Beziehungen. Dies passt insofern auf Chinas Energiesituation, als dass China als großer Verbraucher auf die Energielieferungen anderer Staaten angewiesen ist und sich deshalb insgesamt kooperativer verhalten muss. Diesbezüglich ist auch die issue-area-power, die in diesem Fall das Verfügen über fossile Energieträger bedeutet, wichtiger als die allgemeinen Machtressourcen, die beim Importbedarf nur begrenzt weiterhelfen. Demgegenüber steht die Überlegung, dass gerade durch die angestrebte Diversifizierung der Importe die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten abnimmt. Das würde wiederum bedeuten, dass Peking kleineren Lieferanten, die ihre Energie ausschließlich an China liefern, Preisvorstellungen diktieren könnte bzw. zwingen könnte, nicht an andere, rivalisierende Staaten zu liefern. Insofern kann Interdependenz als stabilisierender Faktor höchstens eine vorübergehende Zeitspanne erklären. Daher ist auch die neorealistische Erklärungsweise insgesamt schlüssiger/ passt auch hier die neorealistische Erklärung besser.

Insgesamt ist China sicherlich auf dem Weg zu einer Wirtschafts-Supermacht, aber in Energiefragen ist dies augrund der großen Abhängigkeit von Importen trotz der zunehmenden Erschließung von Ölfeldern, beispielsweise in Afrika, nicht der Fall und wird auch langfristig so bleiben. Des Weiteren ist Chinas Energiesicherheit aufgrund des stark ansteigenden Bedarfs und der gleichzeitigen Importabhängigkeit keineswegs gewährleistet und könnte noch für Konfliktpotential nicht nur auf dem Energiemarkt sorgen.

Quellen:

– Umbach 2004, Internationale Energiesicherheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Expertenliteratur:

– Götz 2006b, Europa und China im Wettstreit um Russlands Erdgas

– Müller 2006b, Chinas Energiepolitik – Geopolitische Konsequenzen


2.Version China

China II

2.1.1 Einletung Eines der wichtigsten Sicherheitsprobleme derzeit betrifft Energie. Die wichtigsten Rohstoffe sind Erdöl- und gas Schaut man sich die Internationalen Beziehungen an, nachdem Versorgungsprobleme gegenüber dem Problem der Versorgungssicherheit vernachlässigt werden, kann man von Ländern sprechen, die Rohstoffe besitzen und Nationen, die sie beziehen. Dass heißt, das Problem der versiegenden Ressourcen ist nicht Tagesordnungspunkt, sondern, ob die vorhandenen Ressourcen auch verfügbar sind. Diese Blickrichtung fußt auf dem Problem, dass ein Großteil der Ressourcen in Regionen liegt, die gefährdet sind durch politische Instabilität.

2.1.2 Um China herum Nimmt man sich die Länder Russland, Deutschland und China vor, dann ist Russland ein Land mit Vorkommen an Erdöl und Gas dessen Hauptabnehmer Westeuropa ist, der dieses Gewicht zu nutzen weiß. Unter allen Abnehmern ist China der Newcomer mit Potenzial im Wirtschaftswachstum und Exportweltmeister. Westeuropa hingegen wird geschwächt durch die vielen einzelnen Stimmen durch die es in der Öffentlichkeit erscheint statt mit der EU geschlossen und einer Stimme aufzutreten. Wichtige Regionen aus denen China ihre Energieressourcen bezieht sind Iran und ….. Afrika wird noch erschlossen, aber ist geografisch weit entfernt.

2.1.3 Die Perspektive Chinas Durch die wachsende Industrie, die einige als im Aufholprozess beschreiben, steigt der Bedarf Chinas, da die westsibirischen Ölfelder, die geografisch gut gelegen sind, bald versiegen werden, muss sich auch hier bald ein anderer Lieferant finden. Zudem findet in China eine Motorisierung erst statt, also wird auch im Personenverkehr der Bedarf steigen. Für China spielt der Kohlebergbau eine sehr wichtige Rolle. Es gibt so große Vorkommen, dass keine Importe benötigt werden. Des Weiteren ist China berühmt für seine Staudammprojekte, die wichtig sind für Wasserkraftwerke, aber auch Atomkraftwerke entstehen in China.

Als neuer Konkurrent im wirtschaftlichen Wettbewerb kann China durchaus als Gefahr für andere gesehen werden Macht zu verlieren. China entwickelt sich gerade erst und birgt großes Potenzial. Eine Gefahr für die Versorgungssicherheit anderer sollte China jedoch nicht darstellen, da China nicht als Lieferant gilt, und vielleicht als Stabilitätsgarant gelten könnte in der ostasiatischen Region auf welchem Weg auch immer diese Stabilität herbeigeführt wird. Dennoch wäre es sicher hilfreich China heranziehen zu können um unruhige Regionen zu befrieden, weil es als großer Abnehmer sicher Wirkung zeigen könnte.

China hat nie das Kyotoprotokoll unterzeichnet, und es wird auch hier kein Anreiz zur Kooperation geben, da sie ihre Kohlevorkommen benötigen und auch nutzen werden. China profitiert zudem vom Klimawandel. Es kann darauf hoffen, dass die Zahl der Grippeopfer sinkt und die Kosten für den Aufbau eines Gesundheitssystems sich verringern. Andererseits steigt dann die Lebenserwartung und (China hatte vor allem in Verbindung mit anderen Schwellenländern wie Indien und Brasilien gestanden, die sich von Industrienationen nicht gerecht behandelt sahen.) Wenn China seine eigene Versorgungssicherheit gewährleistet sehen möchte, muss es wohl in Kontakt zu anderen Nationen treten, die dasselbe Problem bedroht. Sucht China jedoch immer nur nach neuen Lieferanten für sich, löst es auf lange Sicht nicht das Problem der Unsicherheit in den Regionen. China gilt auch nicht gerade als Garant für Sicherheit außerhalb der östlichen Hemisphäre. Aus Sicherheitsproblemen hielt sich bisher weitgehend raus.

China blieb also bisher den meisten Institutionen fern, die sich dem Rohstoffproblem annahmen, aber das wird sich vielleicht in naher Zukunft ändern, wenn auch dort der dringende Bedarf nach Kooperation besteht um Versorgungssicherheit entsteht. Jedoch hat sich China im Gegensatz zu Russland ausländischen Investoren geöffnet womit es möglich ist hier umweltschonende Technologien einzuführen.

Literatur:

3. Russland und die internationale Energiesicherheit unter Berücksichtigung des Realismus und Liberalismus (Interdependenz)

Erster Entwurf

3.1. Einleitung

Die Wirtschaft Russlands ist kaum wie in einem anderen Industriestaat von der Förderung und dem Export von Erdöl und Erdgas abhängig. Den statistischen Erhebungen zufolge besitzt Russland die weltweit größten Erdgasvorkommen und befindet sich mit etwa 9,5 % der globalen Erdölvorräte an zweiter Stelle der Weltrangliste. Die seit dem Jahr 2000 stetig ansteigenden Erdgas- und Erdölexporte haben nicht nur direkten Einfluss auf die russische Binnenwirtschaft, sondern wirken sich zudem auf die globale Energiewirtschaft, insbesondere auf die westeuropäischen Staaten, nachhaltig aus. Die hierbei resultierenden sicherheitspolitischen Faktoren dürfen keinesfalls unterschätzt werden.

3.2. Energiegroßmacht vs. wechselseitige Kooperation/ Abhängigkeit

Die Abhängigkeit Europas von den russischen Erdöl- und vor allem Erdgaslieferungen hat in den letzten Jahren rapide zugenommen und dürfte langfristig gesehen weiterhin ansteigen. Dem Grünbuch der Europäischen Kommission von 2006 zufolge ist bis einschließlich 2020 die Zulieferung von insgesamt 300 Milliarden Tonnen russischen Erdgases geplant. Damit gelten die westeuropäischen Staaten als wichtigste Importeure für Russland, dessen Lieferungen etwa 70 % der Gasimporte Europas entsprechen. Da sich die Gasförderrechte und auch die Transport- bzw. Pipelinenetze in der Obhut des zu großen Teilen staatlich gelenkten Gazprom-Unternehmens befinden, sind die westeuropäischen Staaten der Gnade des russischen Großkonzerns ausgeliefert. Welche Folgen diese Abhängigkeit haben kann, hat der Gasstreit mit der Ukraine zu Beginn des Jahres 2009 gezeigt. Die Verwirklichung neuer Transportwege, wie der Verschiffung oder aber der bereits im Bau befindlichen Ostseepipeline, sollen zukünftig die Abhängigkeit von einzelnen Transitländern und die damit verbundenen möglichen Lieferengpässe verhindern. Gleichzeitig wird aber damit der Einfluss Russlands auf die europäische Energiewirtschaft verstärkt.

Obwohl dieses auf den ersten Blick einseitig wirkende Abhängigkeitsverhältnis machtpolitisches Kalkül und einseitiges Sicherheitsdenken im Sinne der Theorie des Realismus vermuten lässt, wird bei der näheren Betrachtung der russischen Position innerhalb der wirtschaftlichen Beziehungen mit Europa viel mehr eine wechselseitige Abhängigkeit entsprechend der Interdependenztheorie ersichtlich. Hierfür spricht nicht nur die Exportmenge von etwa zwei Dritteln der Exportkapazitäten des russischen Gases nach Europa, sondern auch die Kooperation Russlands mit europäischen Unternehmen in der Bereitstellung von Technologien und dem Austausch von Fachwissen. Gerade die Tatsache, dass die bisher sehr ertragreichen Gasfelder im Westen Sibiriens zu einem großen Teil bereits erschöpft sind, deutet darauf hin, dass Russland zunehmend auf das technische Knowhow aus dem westlichen Ausland zurückgreifen muss, um die verbliebenen aber schwer abzubauenden Großvorkommen auf der Jamal-Halbinsel und in der Barentssee zu erschließen. Ohnehin dürften die steigenden Kosten durch die Erschließung dieser Felder eine stärkere Finanzierung durch ausländische Investoren erfordern.

3.3. Fazit

Der Bedarf an Auslandskapital wird in Zukunft außerordentlich groß sein, sodass Russland seinen Erdöl- und Erdgassektor weiter öffnen und seine Ausschlussstrategie gegenüber kleinen inländischen und starken ausländischen Unternehmen nach und nach aufgeben muss. Andernfalls wird Russland seine ambitionierten Lieferkalkulationen nicht gewährleisten können, zumal China und Südostasien als weitere potentielle Großabnehmer schon bereit stehen. Zudem dürfte der „Boom“ der erneuerbaren Energien oder aber die Suche nach anderen Alternativen, wie der Transport von iranischem Gas über die zukünftige „Nabucco-Pipeline“, die Stellung Russlands als Gebieter der europäischen Energieversorgung bzw. Energiesicherheit relativieren, sodass Russland keineswegs als Energiegroßmacht betrachtet werden kann und sollte.

Text Russland II

Russland hat große Mengen an Erdöl und Erdgas und ist ein wichtiger Akteur in der internati-onalen Energiesicherheit. Russland hat im Vergleich zu den anderen europäischen Staaten die größte Menge an Erdöl. Im internationalen Vergleich liegt Russland an zweiter Stelle. Bezo-gen auf die Erdgasvorräte liegt Russland sogar an erster Stelle, danach folgen erst der Iran und Katar. Da ab ca. 2025 Erdgas im Vergleich zu Erdöl und anderen fossilen Brennstoffen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, wird Russland, Expertenmeinungen zufolge, eine noch größere Machtposition inne haben. Die energiepolitische Strategie Russlands sieht insbesondere vor, dass der Energiebinnenver-brauch gesenkt wird, um mehr exportieren zu können. Um die Menge an Erdgas noch zu er-höhen, sollen außerdem neue Erdgasfelder, insbesondere in der Barentsee und auf der Jamal-Halbinsel, erschlossen werden. Desweiteren ist eine Ostseepipeline geplant, die ab 2011 Erd-gas von Russland nach Deutschland durch die Ostsee transportieren soll. Dies soll den Erd-gastransport sicherer machen, da die osteuropäischen Transitländer gemieden werden. Die wichtigsten Importeure russischen Erdgases sind die westeuropäischen Staaten. So will Westeuropa sich entsprechend einem Grünbuch der Europäischen Kommission von Russland bis 2020 300 Milliarden Tonnen Erdgas liefern lassen. In den folgenden Jahren soll sich der Bedarf sogar noch erhöhen. Kritiker sehen darin allerdings eine Farce, da Russland wahr-scheinlich überhaupt nicht in der Lage sein wird, den Bedarf zu decken, insbesondere dann nicht, wenn auch noch China für Russland als Abnehmer wichtiger wird. Bei einer Einordnung der russischen Energiepolitik in die Theorien der internationalen Bezie-hungen, sind vor allem die Theorien des Realismus und des Liberalismus bedeutsam. Bezieht man die Energiestrategie Russlands auf den Realismus, so könnte man Russland als egoistisch-zweckrationalen Akteur einordnen, der seine Macht auf dem internationalen Ener-giemarkt immer weiter ausbauen will, um ein Hegemon im Gebiet der Energieversorgung zu werden und dies auch gegen die Interessen anderer Staaten durchzusetzen versucht. Gerade die Nähe des staatlich monopolisierten Energieriesen Gazprom ist dabei eines der größten Probleme. Gazprom verfügt sowohl über die Pipelines als auch über die Schürfungsrechte und verdrängt damit jeden anderen Konkurrenten. Auch die russische Politik sorgt dafür, dass sich die Sorgen, Russland nach Hegemonie streben, immer wieder erhärten. Dies belegte im Jahr 2009 eindrucksvoll der Konflikt mit der Ukraine. Als Fazit lässt sich festhalten, dass die rus-sische Politik sich jedenfalls zum Teil in die Theorie des Realismus einfügt und das russische, energiepolitische Hegemoniestreben nicht unwahrscheinlich ist. Eine weitere Theorie ist die des Liberalismus, wobei hier im Speziellen auf die wachsende Interdependenz eingegangen wird. Die wachsende Interdependenz, insbesondere zwischen Russland und Westeuropa be-schränkt ein Hegemoniestreben Russlands. Denn das Land hat weder die finanziellen, noch die technologischen Mittel, unabhängig von anderen Ländern zu agieren. Bei der Erschließung neuer Erdgasfelder ist es insbesondere auf westeuropäische Investitionen angewiesen, sowie auf dessen gesicherte Abnahme. Andererseits ist Westeuropa auf russische Erdgaslieferungen angewiesen. Hieraus ergibt sich, dass beide Staaten nicht mehr autark handeln können, sie sich also in einer Interdependenzbeziehung befinden. Solange sich in dieser Konstellation nichts ändert, wird das Szenario des Realismus nur bedingt greifen, da bei einer Machtexpansion Russlands ohne Zustimmung Westeuropas, Westeuropa Russland durch Lieferungen aus anderen Ländern finanziell und ökonomisch sanktionieren kann.

Literatur: Expertenliteratur

Stand: 28.02.10, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars

Literatur der Länderexperten:

Basislektüre:

  • Umbach, Frank. “Internationale Energiesicherheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts.” In Sicherheitspolitik in neuen Dimensionen. Ergänzungsband I, edited by Bundesakademie für Sicherheitspolitik, 345-70. Hamburg: BAKS, 2004.

Experten China:

  • Götz, Roland. Europa und China im Wettstreit um Russlands Erdgas? SWP-Aktuell. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2006b.
  • Müller, Friedeman. “Chinas Energiepolitik – Geopolitische Konsequenzen.” In Chi- nas Aufstieg: Rückehr in die Geopolitik? SWP-Studie, edited by Gudrun Wacker, 9-14. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2006b.

Experten Deutschland:

  • Geden, Oliver, Andreas Goldthau, and Timo Noetzel. »Energie-Nato« und »Energie- KSZE« – Instrumente der Versorgungssicherheit? SWP-Diskussionspapier. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2007.
  • Kramer, Andrew E. Continental Divide – Russia Gas Pipeline Heightens East Europe’s Fears. In The New York Times, 13.10.09. Auch online unter http://www.nytimes.com/2009/10/13/world/europe/13pipes.html (zuletzt abgerufen am 21.12.09).
  • Müller, Friedemann. Vor dem Energiegipfel im April. SWP-Aktuell. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2006a.

Experten Russland:

  • Götz, Roland. Rußlands Erdgas und die Energiesicherheit der EU. SWP-Studie. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2002.
  • Götz, Roland. Russische Energiepolitik. SWP-Diskussionspapier. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2006a.
Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kurzpaper, Liberalismus, Neorealismus

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s