Archiv der Kategorie: Neorealismus

Energiesicherheit aus IB-theoretischer Perspektive

Die Sitzung vom 08.01.10 stand unter dem Thema Energiesicherheit. In dieser fungierten sechs Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Experten für ein bestimmtes Land, die in „Experteninterviews“ von den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern befragt wurden. Im Anschluss an die Sitzung entstand dieses Kurzpaper im Wiki-Modul der Lehrplattform Moodle. – TH

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Zusammenfassung zur Unipolarität

I. Ausgangslage

Seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes, und damit verbunden der bipolaren Weltordnung, stellt sich die Frage, wie sich fortgesetzte Kooperation und Ausbleiben der alten Balance-of-Power-Politik erklären lassen.

Klassischerweise gilt die Unipolarität im Neorealismus als die instabilste Form internationaler Ordnung, folglich sagte dieser nach dem Ende der Blockkonfrontation eine Rückkehr zum multipolaren System voraus.

Zwanzig Jahre später scheint sich allerdings an der hegemonialen Stellung der USA wenig geändert zu haben.

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Allianztheorie des Neorealismus

1. Einleitung

Das vorliegende Paper greift die Thematik der 4. Sitzung des Seminars „Aktuelle Probleme der Sicherheitspolitik“ auf und setzt sich in diesem Rahmen mit der Allianztheorie des Neorealismus auseinander.

Das Paper ist in zwei Themenschwerpunkte gegliedert. Als Erstes werden die theoretischen Grundlagen des Neorealismus mit den daraus resultierenden Kooperationshindernissen und –chancen dargelegt. Als Zweites folgt die Betrachtung von Balancing- und Bandwagoning-Allianzen nach Walt, welche abschließend einer fundierten Kritik unterzogen werden.

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Offense-Defense-Balance und das Sicherheitsdilemma

1. Einführung

Die Entstehung internationaler Konflikte steht seit jeher im Mittelpunkt der internationalen Beziehungen. Vor allem im Bereich der Sicherheitspolitik haben sich Autoren verschiedenster theoretischer Richtungen hiermit auseinandergesetzt. Besonderen Anteil an der wissenschaftlichen Debatte leisten Wissenschaftler der Realistischen Schule.[1] Robert Jervis entwickelte mit der Offense-Defense Balanceeine Theorie, die sich dem Mächtegleichgewicht während des Kalten Krieges analytisch nähert und erklären kann, weshalb dieser Konflikt nicht eskalierte. Weiterhin beansprucht diese Theorie für sich aufzeigen zu können, wie schwierig es damals wie heute war und ist, defensives und offensives Verhalten voneinander unterschieden zu können.

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