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Das Iranische Nuklearprogramm

1. Historischer Kontext

1968 unterzeichnete der Iran das „Non-Proliferation Treaty“ (NPT), welches zwei Jahre später ratifiziert wurde. Der Beginn des Atomprogramms liegt in den frühen 1970er Jahren.

Als es 1979 zur islamischen Revolution kam, die in der Gründung der Islamischen Republik Iran gipfelte, wurde das Atomprogramm (im weiteren mit „AP“ abgekürzt) gestoppt. Eine Begründung lieferte der damalige geistliche Führer Ayatollah Khameine’i, der nukleare Waffen aus religiösen und Vernunftsgründen ablehnte.[1]

Mit der Revolution entwickelte sich der Iran von einem engen Verbündeten zu einem der größten Opponenten der USA, was im weiteren Verlauf zu einem ausschlaggebenden Punkt für die Überlegungen über ein nationales AP werden sollte.[2]

Im Zuge des Iran-Irak Krieges, der von 1980 bis 1988 beide Nationen in Atem hielt, wurde das AP wieder aufgenommen. Dabei spielte vor allem der Einsatz von chemischen und biologischen Waffen durch Saddam Hussein eine wesentliche Rolle.

Gerade die USA waren stets bemüht, die iranischen Anstrengungen zu behindern. Nachdem Deutschland und China ihre Zusammenarbeit mit dem Iran, aufgrund des Drucks durch die USA abbrechen mussten, steht, mit kurzer Unterbrechung, Russland dem Iran bis heute zur Seite.

Während der 1990er Jahre trat das iranische AP in den Hintergrund. Themen wie Terrorismus, chemische Waffen und Korruption überlagerten es fast vollständig. Als 2002 das AP wieder in den Fokus geriet, war die Weltöffentlichkeit überrascht von den Errungenschaften des Irans.  Beängstigend war die Selbstständigkeit des Irans bezüglich des nationalen nuklearen Programms. Somit wären externe Proliferationsmaßnahmen ohne Wirkung.[3]

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Ein Kommentar

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